Betzavta-Ausbildung: Abschluss (ehemals Modul 3)

Die auf das Basismodul aufbauende Betzavta-Ausbildung umfasst zwei Seminarwochen. Zwischen diesen Seminaren muss ein Praxisprojekt durchgeführt und ein schriftlicher Reflexionsbericht verfasst werden. Ausführlichere Infos hierzu und zur gesamten Ausbildung können bei uns angefordert werden.
Innerhalb der Ausbildung konzipieren und erproben die Teilnehmenden Seminar- bzw. Unterrichtseinheiten mit Übungen des Programms „Betzavta“ für ihre eigene Praxis. Anders als in Ausbildungen anderer Anbieter werden diese Übungen nicht isoliert angewendet und reflektiert, sondern praxisorientiert in den Kontext des jeweils vorgesehenen Anwendungsbereichs gesetzt. Hierbei kann auch auf andere, ergänzende Methoden der Demokratie- und Toleranzerziehung zurückgegriffen werden, die im Rahmen der Ausbildung vorgestellt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildung ist das Verstehen und Erlernen der Besonderheiten der „Betzavta-Moderation“. Die Teilnehmenden entwickeln durch die Moderation der Übungen einen individuellen, sicheren und professionellen Moderationsstil.
In diesem abschließenden Ausbildungsteil stehen die Reflexion der Praxis(berichte) und die daraus folgenden Fragestellungen der Teilnehmenden im Vordergrund. Weitere Themen sind die Vertiefung inhaltlicher Fragen (z.B. Demokratietheorien oder Freiheitsbegriff), das Menschenbild von Betzavta, Gruppendynamische Aspekte; Evaluation sowie die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten des Programms „Betzavta“.
Das Trainer/innenzertifikat wird vom DGB Bildungswerk und Diversity Works sowie den beteiligten Ausbilder/innen ausgestellt und beschreibt detailliert die Inhalte der Ausbildung. Auf Antrag können bei anderen Anbietern erworbene Kompetenzen im Themenfeld für die Ausbildung anerkannt werden.