Referent/innen

Gabi Elverich

(Jg.1972) Lehramtsstudium Sozialkunde/Französisch

Wissenschaftliche Referentin der Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit am Deutschen Jugendinstitut, Außenstelle Halle. Arbeitsschwerpunkte: Wissenschaftliche Begleitforschung und Praxisreflexion, Rechtsextremismusprävention, Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit, Frauen und Rechtsextremismus.

Veröffentlichungen: u.a. „Hinweise für den pädagogischen Umgang mit Rechtsextremismus“ in: Molthagen/Klärner/Korgel/Pauli/Ziegenhagen (Hg.) (2008): Lern- und Arbeitsbuch „Gegen Rechtsextremismus“ Handeln für Demokratie, Bonn: Dietz-Verlag; (gemeinsam mit Annita Kalpaka und Karin Reindlmeier) (Hg.) (2009): Spurensicherung. Reflexion von Bildungsarbeit in der Einwanderungsgesellschaft, 2. Auflage Münster: unrast 2009.

Dissertationsprojekt zu Demokratischer Schulentwicklung als Handlungsstrategie gegen Rechtsextremismus.

Renate Feldmann

(Jg. 1974) Diplom-Pädagogik-Studium

Tätig in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Arbeitsschwerpunkte: Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus, Geschlechterrollen, Demokratieerziehung, Frauen und Rechtsextremismus.

Veröffentlichungen: gemeinsam mit Kirsten Döhring: „Von ‚N.S. Frauen-Warte’ bis ‚Victory’“, Berlin 2004; „Ich weiß genau was ich will, halt nicht die Schnauze und bin still ...“, in: Christian Dornbusch/Jan Raabe „RechtsRock“, Hamburg/Münster 2002; „Akteurinnen und Organisationen. Die Involviertheit von Frauen in der extremen Rechten, in: Antifaschistisches Frauennetzwerk, Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus „Braune Schwestern?“, Hamburg/Münster 2005

Jan Raabe

(Jg. 1965) Dipl. Sozialpädagoge

Tätig in der Jugendarbeit, Referent beim Verein Argumente & Kultur gegen Rechts e.V., Arbeitsschwerpunkte: extreme rechte (Jugend-)Kultur(en) und militanter Neonazismus.

Veröffentlichungen u.a.: mit Christian Dorbusch den Sammelband „RechtsRock. Bestandsaufnahme und Gegenstrategien“ 2002; Dornbusch und David Begrich, „RechtsRock - Made in Sachsen-Anhalt“ 2007. Eine Vielzahl von Aufsätzen und Artikeln in Fachliteratur.

Michael Sturm

(Jg. 1972) Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Germanistik an der Universität Göttingen

Mitarbeiter der Mobilen Beratung im Regierungsbezirk Münster. Gegen Rechtsextremismus, für Demokratie (MOBIM) im Geschichtsort Villa ten Hompel; 2002: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster; 2003-2008 Freie Mitarbeit am Geschichtsort Villa ten Hompel im Bereich der historisch-politischen Bildung (zu den Themenfeldern: Nationalsozialismus, Geschichte des Protests in der Bundesrepublik, Rechtsextremismus); 2003-2008: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Leipzig (Lehreinheit Geschichtsdidaktik); im gleichen Zeitraum: Konzeption und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Rechtsextremismus in Kooperation mit unterschiedlichen Einrichtungen der historisch-politischen bildung (z.B. Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt)

Zahlreiche Veröffentlichungen zur Polizei- und Protestgeschichte der Bundesrepublik; außerdem zu aktuellen Aspekten des Rechtsextremismus in Deutschland; Dissertationsprojekt zur Polizeigeschichte der Bundesrepublik an der Universität Erfurt